Facebook

Tipps aus der Praxis

 

 

Basisinformationen

 

Einsatzmöglichkeiten

 

Anwendungen

 

Anbindung an andere Technologien

 

Verkabelung

 

Standards und Normen

 

Planertipps

 

FAQ's

 

Ausbildung

 

LON Projekt planen

Neben der passiven Gebäudetechnik, ist es die aktive Gebäudetechnik welche im Zeitalter der Schlagwörter wie Energieeffizienz oder 200W – Gesellschaft immer mehr an Relevanz gewinnt. In der Planungsphase eines Gebäudes ist es wichtig, dass man die Nutzungsart dieses Gebäudes kennt. Ist diese Nutzungsart bekannt, so kann die Infrastruktur auf das Gebäude zugeschnitten werden.


Für die Beschreibung der Nutzung werden Funktionen für das Gebäude, die jeweilige Etage und für jeden Raumtypen definiert. Diese Funktionen werden beschrieben, so dass der Unternehmer, welcher in der Ausführungsphase diese Funktionen realisieren soll, bereits bei der Submissionsphase weis was er realisieren muss.
Dank dem, dass die LON-Technologie mit Funktionsblöcken arbeitet, können geforderte Funktionen relativ einfach im System abgebildet werden.
Wird das Gebäude mit LON realisiert, so gilt dies für die Raumautomation, für die Primäranlagen Heizen, Kühlen, Lüften und Klima wird dann von Vorteil BACnet genutzt. Mittels Schnittstelle LON-BACnet werden Anforderungen von einzelnen Räumen oder Zonen an die Erzeugung übermittelt.
Die Hardwarekomponenten aller Gewerke im Raum, in der Etage und im Gebäude können über die gleiche Hardwaretopologie erschlossen werden. Je nach Raumtyp werden die Hardwarekomponenten direkt beim auszuführenden Objekt (Beispielsweise Storenaktor bei den Storen), zentral im Raum oder zentral auf der Etage eingebaut.
Die Sensoren und Aktoren werden pro Raum oder Etage über Kabel oder Funk verbunden, die einzelnen Etagen untereinander werden über IP erschlossen.
Werden die einzelnen Gewerke im Gebäude nicht durch einen Unternehmer realisiert, so kann trotzdem die gleiche Infrastruktur genutzt werden. Dies erleichtert die Installationen für die einzelnen Komponenten. Auch kann die Architektur in der Programmierung einheitlich gefordert und geprüft werden.
Für den Betrieb, welcher nach Fertigstellung des Gebäudes dieses unterhält, ist es zentral ein einheitliches System zu erhalten.

Adrian Ruch
adrian.ruch@tlp.ch

Thomas Lüem Partner AG
Blegistrasse 3
6340 Baar
www.tlp.ch


Weitere Tipps des Monats:

- Wie funktioniert der Service-Pin in Systemen

- Busverkabelung

- Wie plane ich die Hierarchie von Funktionalitäten?

LonMark® Schweiz, Genossenschaft

LON verbindet.
Die LonWorks® Technologie wird überall dort eingesetzt, wo hohe Ansprüche an die vertikale Integration gestellt werden. Dies favorisiert die Technologie in grossen
Gebäuden. Oft ist LonWorks® auch
das Bindeglied zu Funklösungen (EnOcean) oder kostengünstigen Lichtanlagen auf Basis DALI.

Das Ziel der Genossenschaft ist es, die LonWorks®-Technologie zu fördern und zu verbreiten sowie gemeinsame Interessen der Mitglieder zu entwickeln und zu unterstützen.